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Denn sie wissen nicht, was sie zählen…

Zahlen und Maßnahmen

Bei SPON gibt es einen interessanten Artikel zu lesen. Eigentlich ist der Inhalt eher bedrückend, aber spannend ist es allemal.

Laut Umfragen sind viel mehr Menschen in Deutschland geimpft, als es das Robert-Koch-Institut registriert hat. Nun kann hier jeder seinen Krams reininterpretieren. Absicht oder nicht? Verschwörung oder Dummheit? Technische Unfähigkeit oder willentliche Manipulation?

Mir bereitet es Sorge. Denn wenn wir nicht mal wissen bzw. einig sind, wie so einfache, sprich binäre Dinge (Impfung bekommen? Ja oder Nein?) zu zählen sind, wie sollen wir dann Statistiken wie Fälle pro 100.000, Tote und Genesene sinnvoll erheben?

Die Sorge der meisten Menschen gilt nach meinem Dafürhalten eher den zukünftigen Maßnahmen der Regierung und deren Auswirkungen auf unser wirtschaftliches und soziales Zusammenleben, als dem Virus selbst bzw. der möglichen daraus folgenden Erkrankungen.

Neue Erkenntnisse, neue Regeln

Meinungen sollten nicht so relevant sein, wie solide Erkenntnisse.

Twitter und Facebook sind höchstens sekundäre Quellen für stichhaltige Informationen.

Es gibt immer noch Experten und Institutionen, so fehlerhaft und menschlich sie auch seien, die für die Antwort auf Krisen sinnvoll sind.

Nur die Ansichten und Regeln die ständig durch neue Erkenntnisse ergänzt und angepasst werden, sind sinnvolle Regeln.

Um diese Anpassungen vorzunehmen, müssen wir dafür sorgen, einen Konsens zu erzeugen, der die Fakten aus verschiedensten vertrauenswürdigen Quellen etabliert, und dann dementsprechend agiert.

Denkanstöße, Tipps und Übungen für den Alltag?